Wie kannst du deine mentale Belastung lindern?

Wie kannst du deine mentale Belastung lindern?

Organisieren, planen, erinnern, denken... Dein Gehirn wird im Alltag ständig gefordert, was wiederum mentale Belastung auf dich ausüben kann. Wenn die kognitiven Funktionen deines Gehirns beeinträchtigt sind, kann es für dich schwieriger werden, dich zu konzentrieren, auf anstehenden Aufgaben zu fokussieren und die Informationen, die du erhältst, effektiv zu verarbeiten. Wie oft am Tag kommt es vor, dass du an eine andere Sache denkst, während du gerade eine ganz andere erledigst?
Um nicht von der mentalen Belastung erdrückt zu werden, ist es wichtig, deine Prioritäten zu überdenken, dich zu organisieren und vor allem auf dich selbst zu achten und zu lernen, loszulassen.

Hier sind die 6 wichtigsten Schritte für ein gelasseneres und gesünderes Leben :

1. Bewusstwerden

Manchmal ist es schwierig, sich der mentalen Belastung bewusst zu werden. Oftmals leugnen wir das Gefühl der Überforderung bis es zu spät ist, wobei unsere Umgebung es meist vor uns merkt. Dabei sind die ersten Anzeichen ziemlich eindeutig: Verlust der Leistungsfähigkeit, mangelnde Kreativität, Stimmungsschwankungen, Vergesslichkeit, Energieverlust usw. Dies kann bis zum Burn-out reichen.Der erste Schritt des bewusst werdens ist entscheidend, um eine mentale Überlastung vorzubeugen. Wir empfehlen dir, dich regelmäßig folgende Frage zu stellen: War ich in den letzten Tagen häufiger gestresst oder eher entspannt?

Hast du schon einmal von einer "did-List" gehört? Im Gegensatz zu einer "to do list", die man im Vorfeld (am Vorabend oder am Morgen) erstellt, ist die "did-list" eine Liste all dessen, was du an dem Tag erledigt hast. Nimm dir also jeden Tag (am besten abends) fünf Minuten Zeit, um auf einem Blatt Papier oder in einem Notizbuch alle Dinge aufzulisten, die du am Tag schon getan hast. Lese sie anschließend laut vor!
Nichts ist belohnender, als zu sehen, wie viel du diesen Tag geschafft hast.

2. Organisation

Gute Organisation ist wichtig, um sich nicht überfordert zu fühlen. Achte aber auch darauf, dass du nicht zu viel planst! Du solltest dir gesunde Grenzen setzen und lernen, zu delegieren, wenn es möglich ist. Eine minimalistische "To-Do-Liste" ist besser als eine endlose "To-Do-Liste", die dir am Ende des Tages ein schlechtes Gewissen bereitet. Besser ist es, dich mit einer kurzen, klaren Liste und realistischen, erreichbaren Zielen kurz zu fassen. Merke dir dazu die beiden Wörter "Prioritäten setzen" und "Hierarchie".

3. Kommunikation

Kommunikation ist der Schlüssel! Gleichgewicht zu finden, heißt nicht nur danach zu schauen was in deinem Inneren vorgeht, sondern auch wie du nach Außen kommuniziert. Es gibt zahlreiche Vorteile, die sich daraus ergeben: weniger Stress und Ängste, Wertschätzung der eigenen Arbeit, Aufbau von Selbstwertgefühl usw. Bring also deine Wünsche, Gefühle und Emotionen zum Ausdruck, anstatt dich in Isolation und Schweigen zu hüllen, zu grübeln, und alles für dich zu behalten.

Darüber hinaus solltest du auch die Bedeutung von "Nein" verstehen, und dem Wort seine negative Konnotation nehmen. Aus Angst vor Enttäuschungen und vor Konflikten oder auch aus Schuldgefühlen, trauen wir uns nicht immer, "Nein" zu sagen. Jedoch kannst du, entgegen der Voreingenommenheit, mit einem "Nein" deine Wünsche bekräftigen, deine Ehrlichkeit zum Ausdruck bringen und sogar komplizierte Situationen lösen oder vermeiden.


4. Zeit für dich selbst

Langsamer werden? Unvorstellbar?

Mehr Langsamkeit und Ruhe in den Alltag zu integrieren bedeutet vor allem, dir mehr Zeit zu gönnen, deine Mitte zu finden und neue Energie zu tanken. Zeit ist kostbar, also nutze sie für Dinge, die dir Spaß machen: Zeichnen, ein Buch lesen, eine Gesichtsbehandlung, kochen oder einen Spaziergang in der Natur. Selbst in einer kleinen Pause bei der Arbeit kannst du z.B. ein paar Dehnungs- oder Atemübungen machen, Wasser trinken oder ein paar Minuten an der frischen Luft verbringen, um den Kopf frei zu bekommen. Die kleinen Momente, die du dir gönnst, tragen dazu bei, dass du geistige Belastung nicht aufstaust, sondern eher abbaust.

In den letzten Jahren ist das Konzept des "Slow Life" immer mehr in den Vordergrund gerückt. Es lädt dich dazu ein, auf dich selbst zu achten, dich für andere zu öffnen und schöne Momente mit deinen Lieben zu teilen. So tankst du mehr Liebe, Wohlbefinden und Wohlwollen.

5. Loslassen

Wenn dein Geist ständig gefordert ist und du dich überfordert fühlst, versuche tief durchzuatmen und loszulassen. Wie du das tun kannst? Zunächst einmal solltest du lernen, dich mit bestimmten Situationen abzufinden und zu vertrauen. Akzeptiere, dass die Dinge oft anders verlaufen werden, als du es dir vorgestellt hast, und überdenke wiederholt deine Ansprüche. Sei aufgeschlossen, sieh deine Umgebung mit anderen Augen und vor allem: Denk positiv!

Unser Tipp: Steh morgens ein paar Minuten früher auf und nimm dir Zeit für eine Meditation, Yoga oder sogar eine Selbstmassage (massiere z. B. die Vertiefung unter deinem Schlüsselbein und/oder die Unterseite deiner Augen von der Nase bis zu den Augenbrauen).

6. Ernährung

Wusstest du, dass dein Gehirn spezielle Nährstoffe benötigt, um optimal zu funktionieren? Eine gute Ernährung beeinflusst nicht nur dein Wohlbefinden, sondern auch deine geistige Leistungsfähigkeit. Die Ernährung spielt daher eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung und Verbesserung deiner Gehirnfunktion. Bestimmte Lebensmittel sorgen für eine optimale Versorgung an Nährstoffen, die an der Gehirnfunktion beteiligt sind, sodass dein Gehirn den ganzen Tag über optimale Leistungen erbringen kann.

Versorge deinen Körper und Geist mit den richtigen Mineralien und Vitaminen, um dein Gedächtnis, deine Konzentration und deine kognitive Leistungsfähigkeit zu unterstützen- z.B. mit unseren Brainpower MIND·SEEDS.


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