Harmonie des Geistes und des Körpers mit Chili.

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Eine der nächsten Pflanzen, die wir zu unseren Bestellungen hinzufügen, ist Chili! Heute lernt Ihr, wie man Chili pflanzt, wie man sich um sie kümmert, und schlagen Euch ein köstliches Rezept für eine scharfe Paste vor!

Jeder kennt das Gefühl, wenn man Chili gegessen hat: Es wird ganz warm, man schwitzt und die Augen tränen. Der Mund scheint in Flammen aufzugehen. Doch warum tut man sich das immer wieder an? Die Antwort ist ganz einfach: die scharfen Chilischoten steigern das Wohlbefinden und sind auch noch gesund. Wir sagen Dir warum!

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Chilis machen glücklich

Chilis liefern jede Menge Capsaicin, welches dafür sorgt, dass wir ein starkes Brennen im Mund verspüren. Das gute daran ist, dass unser Körper auf das Schmerzempfinden mit der Ausschüttung von dem Anti-Schmerzhormon Endorphin reagiert, welches aufgrund seiner euphorisch stimmenden Wirkung auch Glückshormon genannt wird. Die Folge: Wir fühlen uns entspannter und sind einfach glücklicher!

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Chilis stärken das Immunsystem

Chilischoten enthalten jede Menge Vitamine und Mineralien. So werden beim Essen Vitamin A, K, E und viele aus der Vitamingruppe B aufgenommen, sowie die Mineralien Phosphor, Magnesium, Eisen, Zink und Kupfer. Außerdem enthalten Chilis dreimal so viel Vitamin C als Zitrusfrüchte – kein Wunder also, dass die feurigen Schoten die Abwehrkräfte stärken und bei Erkältungen helfen!

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Chilis helfen beim Abnehmen

Capsaicin in den Chilischoten hebt nicht nur die Stimmung, sondern beschleunigt auch den Stoffwechsel, wodurch die Fettverbrennung angekurbelt wird. Auch isst man durch die ausgeprägte Schärfe automatisch langsamer und das natürliche Sättigungsgefühl setzt oft schneller ein. Praktisch, oder?

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Überzeugt? Dann ran an die roten Schoten!

Zu jeder Bestellung gibt es ein paar Chilisamen dazu. So kannst Du dir die feurigen Chilis einfach selbst anbauen:

Befülle einen Behälter mit Löchern am Boden mit Anzuchterde, setze die Samen ca. 0,1-1cm tief hinein und gieße sie regelmäßig mit ausreichend Wasser. Tipp: Bedecke den Behälter mit Frischhaltefolie, um für eine hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen.

Die ersten Keimblätter erscheinen in der Regel nach 1-2 Wochen. Sobald sich das erste richtige Blattpaar bildet, ist es an der Zeit, die Pflänzchen zu vereinzeln und in eigene Töpfe zu pflanzen. Die Chilis benötigen ca. 60 Tage, bis sie voll ausgereift sind.


Pflegetipps

Gib deiner Chilipflanze viel Wärme und Licht und lass sie am besten an einem sonnigen, windgeschützten Platz wachsen

Verwende hochwertige Erde und dünge deine Pflanze regelmäßig ca. alle 1-2 Wochen

Gieße deine Pflanze regelmäßig, aber nicht zu viel – Chilis mögen keine Staunässe

Du kannst die Schärfe deiner Chilischoten erhöhen, indem du die Pflanze in den Wochen der Reifezeit etwas unter Wasserstress (also Trockenheit) leiden lässt – behalte die Pflanze aber ganz genau im Auge


Wer (noch) kein Chili-Liebhaber ist, sei vertröstet: Scharf essen kann man auch lernen! Denn Schärfe ist kein Geschmack, sondern ein Schmerzempfinden, an das sich der Körper nur gewöhnen muss. Fang dabei am besten langsam an und steigere den Schärfegrad nach und nach.


Wie wär’s also mal mit einer selbstgemachten Chilipaste?

Chili Paste

Das benötigst du für die Chilipaste:

  • 24 frische Chilischoten
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • rote Paprika
  • ein walnussgroßes Stück Ingwer
  • 3 EL Balsamico
  • eine Handvoll frischen Koriander
  • eine Handvoll frische Petersilie
  • Salz und Zucker zum Abschmecken
  • Wasser

1. Die Zwiebeln und den Knoblauch ganz fein hacken. Anschließend in Olivenöl leicht anschwitzen.

2. Chilischoten, Paprika und Ingwer ebenfalls sehr klein schneiden und mit dem Wasser dazugeben. Alles rund 10 Minuten köcheln lassen.

3. Nun Salz, Zucker und Pfeffer sowie Essig hinzugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

4. Dann die Chili-Paste pürieren, Koriander und Petersilie dazugeben und in Einweckgläser abfüllen.

Fertig!

Wir hoffen, dass Euch die Paste aufwärmt und Endorphine freisetzt, die Euch motivieren und Energie schenken! Denkt daran, dass Ihr Fotos von Pflanzen, Gerichten oder Inspirationen auf Instagram unter dem Hashtag #skingoodgardening posten könnt. Wenn Ihr unsere aktuellen Produkte sehen möchtet, laden wir Euch gerne zu unserem Shop ein!

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